Koordinierungsrat Nürnberg–Schirnding zu Gast in Speichersdorf

Die DB berichtet zum Fortschritt beim Bahnausbau Nordostbayern.

(Speichersdorf, 08. Juli 2019) Am gestrigen Montag kamen zahlreiche Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik im Rathaus von Speichersdorf zur dritten Sitzung des Koordinierungsrates Bahnausbau Nürnberg–Schirnding zusammen. Der Koordinierungsrat dient dem Informationsaustauch rund um die Elektrifizierung der Strecke von Nürnberg über Marktredwitz nach Schirnding. Vertreter aus verschiedenen Orten entlang der Strecke diskutieren dabei Regionen übergreifend über den Bahnausbau.

Der Bürgermeister von Speichersdorf Manfred Porsch begrüßte die Teilnehmer im Rathaus der Gemeinde. Als Knoten der Strecken von Bayreuth nach Weiden und von Nürnberg nach Marktredwitz ist Speichersdorf stark durch die Eisenbahn geprägt. Aufgrund der historischen Entwicklung ist der Bahnhof der Gemeinde dabei nach dem Ortsteil „Kirchenlaibach“ benannt. Auch heute noch hat die Bahn eine große Bedeutung für Speichersdorf. Die Anbindung ist gerade in ländlichen Regionen ein entscheidender Standortfaktor, so Porsch. Der Ausbau der Strecke ist daher ein wichtiges Anliegen für Speichersdorf und die gesamte Region.

Zum Fortschritt bei den Ausbauplanungen berichteten anschließend Alfred Schmitt, Leiter Großprojekte Süd bei der DB Netz AG, und Matthias Trykowski, Leiter Portfolio Nordbayern bei der DB Netz AG. Derzeit läuft die Vorplanung und macht gute Fortschritte. In einigen Planungsabschnitten wird diese bereits im laufenden Jahr abgeschlossen. Insgesamt ist schon über die Hälfte der Vorplanung geschafft. Im Jahr 2020 soll die Vorplanung dann abgeschlossen werden. Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sollen die Ergebnisse auch den Menschen in der Region vorgestellt werden. Im Gremium wurde bereits die Vorgehensweise für Informationsveranstaltungen entlang der Strecke im kommenden Frühjahr abgestimmt.

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