Planungsvertrag unterzeichnet: Schnabelwaid–Bayreuth

Gerd Matschke, Leiter Infrastrukturprojekte Süd bei DB InfraGO und Staatsminister Christian Bernreiter unterzeichnen den Planungsvertrag. (Foto: StmB)

Gute Nachrichten für die Bahnstrecke Schnabelwaid–Bayreuth: Freistaat Bayern beauftragt uns als DB mit der Planung

Unser Portfolio an Ausbauprojekten in Nordostbayern wächst! Heute haben wir den Planungsvertrag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Schnabelwaid–Bayreuth unterzeichnet. Diese Verbindung ist eine der wichtigsten Strecken im Nordosten von Bayern. Unser Team freut sich, dass wir damit für die Menschen im Landkreis Bayreuth eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur planen dürfen. Den Auftrag dafür erteilt uns der Freistaat Bayern, der in dieses Projekt über 20 Millionen Euro investiert.

Weiterer Teil der Dieselinsel Nordostbayern wird erschlossen

Die Elektrifizierung der 18 Kilometer langen Bahnstrecke durch Oberfranken ist Teil der Bayerischen Elektromobilitätsstrategie Schiene (BESS), die darauf abzielt, den Schienenverkehr noch klimafreundlicher zu machen. Auf der Strecke von Schnabelwaid über Creußen bis in die zweitgrößte Stadt Oberfrankens, Bayreuth, können Züge in Zukunft elektrisch statt wie bisher mit Dieselantrieb fahren. Sie sind leiser und schonen die Umwelt. 

 

Die Region freut sich über den unterzeichneten Planungsvertrag (v.l.n.r.: Florian Wiedemann, Hans-Walter Hofmann, Silke Launert, Christian Bernreiter, Franc Dierl, Thomas Ebersberger, Gerd Matschke, Oliver Bär) (Foto: StMB)

Zuverlässigere Verbindungen und kürzere Reisezeit

Im Rahmen der bayerischen "MACH2 Initiative" ist außerdem vorgesehen, die Strecke teilweise zweigleisig auszubauen. Dadurch müssen die Züge künftig nicht mehr im Bahnhof Neuenreuth warten, bis entgegenkommende Züge vorbeigefahren sind. Stattdessen können sie den zweigleisigen Abschnitt gleichzeitig befahren. Somit kann die Fahrzeit zwischen Schnabelwaid und Bayreuth um bis zu sechs Minuten verkürzt werden.  

Neuigkeiten an den Stationen

Auch an den Stationen tut sich etwas. So können sich die Menschen auf barrierefreie Bahnhöfe in Bayreuth Hbf, Creußen und Stockau freuen. Zusätzlich wird als Option der gänzlich neue Halt „Bayreuth Hofgarten“ geplant. Hierdurch könnte der Bayreuther Süden mit wichtigen Schulstandorten erschlossen und eine Umsteigeverbindung zu den Bussen in Richtung der Universität geschaffen werden.

Im Schulterschluss mit der Region und dem Freistaat Bayern können wir so dazu beitragen, die Weichen für eine klimafreundliche Mobilität zu stellen.

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