Schwandorf: Zu Gast im Planungsausschuss

Im Schwandorfer Planungsausschuss berichteten wir über die Ausbauprojekte für die Bahnstrecken in Nordostbayern.

In Schwandorf kreuzen sich die Nord-Süd-Route von Hof nach Regensburg und die Ost-West-Achse von Nürnberg in Richtung Tschechien. Schwandorf ist dadurch ein wichtiger Knotenpunkt für die Bahnstrecken in Nordostbayern. Bei einer Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses konnten wir den Bahnausbau Nordostbayern gestern vorstellen. 

Das Interesse der Schwandorfer Stadträte für den Bahnausbau ist groß - das zeigten zahlreiche Fragen rund um die Projekte. Den Schwerpunkt bildete dabei der Lärmschutz für die Anwohner der Strecken, der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs in Schwandorf und der zeitliche Horizont der Planungen. Natürlich standen wir dazu gerne Rede und Antwort, auch wenn uns zu vielen Punkten im jetzigen Planungsstadium noch wenige konkrete Erkenntnisse vorliegen. Der Ausbau des Streckenabschnitts Marktredwitz-Regensburg, an dem Schwandorf liegt, wurde erst im vergangenen Jahr bei der DB beauftragt.

Derzeit führen wir die sogenannte "Grundlagenermittlung" durch. In dieser ersten Planungsphase tragen wir zunächst einmal alle Grundlagen zum Auftrag und zur Strecke zusammen. Dazu gehören beispielsweise Bestandspläne und Vermessungen von allen Bauwerken wie Brücken. Konkrete technische Planungen erstellen wir erst in der darauffolgenden Planungsphase - der Vorplanung. Bis es dann tatsächlich an die Realisierung gehen kann, sind noch viele weitere Schritte erforderlich, beispielsweise muss ein aufwendiges verwaltungsrechtliches Verfahren durch das Eisenbahn-Bundesamt durchgeführt werden - das Planfeststellungsverfahren. Die Dauer dieses Verfahrens kann ebenso wie manch andere Projektschritte schwierig zeitlich beziffert werden und kann auch nur sehr begrenzt durch uns gestaltet werden. 

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