Gesamtprojekt

In den kommenden Jahren investiert die Deutsche Bahn massiv in die Region Nordostbayern. Strecken zwischen Hof und Regensburg sowie zwischen Nürnberg und der deutsch-tschechischen Grenze sollen elektrifiziert werden. Damit sind Personen und Güter zukünftig umweltfreundlicher und wirtschaftlicher in Nordostbayern unterwegs. Durch die Elektrifizierung verbessert sich die Betriebsqualität auf den Strecken, z.B. durch den Einsatz zuverlässiger, spurtstarker Elektro-Traktionen. Das Projekt schafft zudem die infrastrukturelle Voraussetzung für ein verbessertes Zugangebot in der Region Nordostbayern, z.B. die Wiederaufnahme des Schienenpersonenfernverkehrs (mehr zum Fernverkehrskonzept auf der Website der DB AG) oder den Einsatz von elektrisch betriebenen Neigetechnikfahrzeugen.

Durch den Umstieg von Diesel- auf klimaschonenden Elektroantrieb profitiert auch der Güterverkehr: Nordostbayern wird durch den Ausbau optimal verbunden mit dem Güterverkehrsknoten Nürnberg und den süddeutschen Wirtschaftszentren, wie dem bayerischen Chemiedreieck. Des Weiteren wird die Verbindung Richtung Norddeutsche Seehäfen und in Richtung Tschechische Republik deutlich attraktiver. Beste Bedingungen für ein klimafreundliches Wirtschaftswachstum in Nordostbayern. Das kommt nicht nur den Unternehmen, sondern auch den Menschen vor Ort zugute.

Um die Vorteile der Elektrifizierung optimal nutzen zu können, werden vereinzelt zusätzlich Anpassungen an der Streckenführung vorgenommen. Damit werden Engstellen, etwa in Bahnhöfen, aufgelöst und ein reibungsloser Verkehr ermöglicht.

Konkret ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Ausbau folgender Strecken als "Vordringlicher Bedarf" enthalten:

Übersichtskarte

Broschüre

Hier finden Sie die Broschüre zur Einzelstrecke Hof–Marktredwitz zum Download.

  ... auch als Flyer.

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