Deutsche Bahn AG / Marion Fink

Nürnberg–Schwandorf

Der Streckenabschnitt Nürnberg–Schwandorf ist rund 90 Kilometer lang. Er ist Teil der Verbindung von Nürnberg nach Prag, die teilweise auch als Metropolenbahn bezeichnet wird. Der Hauptteil der Strecke ist zweigleisig. Lediglich im rund 20 Kilometer langen Abschnitt zwischen Amberg und Irrenlohe gibt es nur ein Gleis. Von Nürnberg bis Hartmannshof ist die Strecke bereits elektrifiziert. Hier fährt seit 2009 die Nürnberger S-Bahn.

Die Strecke beginnt im Nürnberger Hauptbahnhof. Kurz nach dem S-Bahn-Halt Nürnberg-Dürrenhof zweigt die Strecke Nürnberg–Marktredwitz ab. Beide Strecken verlaufen lange Zeit parallel zueinander auf den gegenüberliegenden Seiten der Pegnitz. Die bereits elektrifizierten Gleise der S-Bahn werden dabei als linksseitige Pegnitzstrecke bezeichnet.

Es geht über die Autobahnen A3 und A9 in Richtung Hersbruck, wo die Landschaft bergiger wird. Kurz hinter Hersbruck erlaubt ein eingleisiges Verbindungsstück den Wechsel von der rechten auf die linke Pegnitzseite, bevor die beiden Strecken sich voneinander entfernen. Die Strecke Nürnberg–Schwandorf verläuft von hier abseits der Pegnitz. In Hartmannshof liegt der letzte S-Bahn-Halt, hier endet somit auch die Oberleitungsanlage. Es geht weiter nach Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg, wo die Strecke über Vilseck nach Weiden abzweigt. Unsere Strecke verkehrt über Sulzbach-Rosenberg und Amberg weiter in östlicher Richtung. Ab Amberg führt nur noch ein Gleis durch ein bewaldetes Gebiet, unterquert die Autobahn A6 und fädelt nach einer Kurve bei Irrenlohe schließlich auf die Strecke Marktredwitz–Regensburg ein. Von hier sind es nur noch rund vier Kilometer bis in den Schwandorfer Bahnhof.

 

Strecken-Steckbrief

Strecke Nürnberg–Irrenlohe–Schwandorf
Streckennummer 5904
Länge 90 Kilometer
Streckengleise 2 (Nürnberg–Amberg), 1 (Amberg–Irrenlohe), 2 (Irrenlohe–Schwandorf)
Bahnhöfe 24
Elektrifizierung elektrifiziert von Nürnberg bis Hartmannshof
Bahnübergänge 8
Eisenbahnbrücken  69
Straßenbrücken 16
Tunnel 0
TEN-Korridor -
Planungsbeginn Frühjahr 2022

 

 

geplante Maßnahmen

Details zu den konkreten Maßnahmen können erst im Lauf der Planungen benannt werden. 

zum BVWP 

 

aktueller Projektstand

Im November 2018 wurde die Aufnahme des Projektes in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 bekanntgegeben. Im Frühjahr 2021 hat der Bund die formalen Grundvoraussetzungen für einen Projektstart geschaffen. Seither hat die DB Weichen für einen Projektstart gestellt, strukturelle Voraussetzungen geschaffen und ein Team aufgebaut. In der sogenannten Grundlagenermittlung arbeitet sich nun das Planungsteam in das Projekt ein und macht sich mit der insgesamt rund 168 Kilometer langen Bahnstrecke vertraut. Nach aktuellem Planungsstand soll die Grundlagenermittlung Mitte des Jahres 2024 abgeschlossen und die Vorplanung gestartet werden. Schon jetzt sollen Kommunen entlang der Strecke in die Planung einbezogen werden. Dafür finden ab Herbst 2022 erste Abstimmungen mit den Kommunen zu technischen Möglichkeiten und Schnittstellen statt.

Detaillierte Informationen zum Projekt können erst im Laufe der nächsten Planungsphase, der sogenannten Vorplanung benannt werden, z.B. an welchen Bahnhöfen es Änderungen gibt, welche Straßenbrücken vom Umbau betroffen sind, was mit den Bahnübergängen passieren wird oder wo genau möglicherweise ein zweites Streckengleis entstehen könnte. Am Ende der Vorplanung werden die Ergebnisse in einem umfangreichen Dialog der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Die Strecke in Bildern

Bitte einsteigen: Wir fahren von Nürnberg nach Schwandorf... 

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