Schwandorf–Furth im Wald–Grenze Tschechien

 

Die rund 73 Kilometer lange Strecke führt eingleisig von Schwandorf über Cham bis nach Furth im Wald und weiter an die Grenze zu Tschechien. Sie kann bislang nur mit Dieselloks und Dieseltriebwagen befahren werden und stellt eine Elektrifizierungslücke zwischen Nürnberg und Prag sowie zwischen München und Prag dar. Diese Lücke wird nun geschlossen und die Strecke durch punktuelle Maßnahmen zur Erhöhung der Geschwindigkeit optimiert. Somit wird die Reisezeit von Bayern nach Prag verkürzt und eine umweltfreundliche Reisemöglichkeit geschaffen. Auch die Anbindung der Oberpfalz an das Schienennetz wird verbessert.

Ein Regionalexpress vor dem Bahnhof Furth im Wald. (Foto: Rudolf Simet)

 

Maßnahmen:

  • Die konkreten Maßnahmen können erst nach Erhalt des Planungsauftrages des Bundes mitgeteilt werden.

 

Aktueller Projektstand:

Die Umsetzung des Projekts wurde im November 2018 durch den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bekanntgegeben. Das Projekt wurde in den sogenannten vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgenommen, also in die höchste Priorität eingestuft. Im nächsten Schritt wird der offizielle Planungsauftrag vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erteilt. Anschließend wird ein Planungsteam für das Projekt aufgebaut. Weitere terminliche Aussagen sind erst ab diesem Zeitpunkt möglich.

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