Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Erschütterungsschutz

Spürbarer Schall in Gleisnähe

Schienenverkehr erzeugt neben dem akustisch wahrnehmbaren Schall auch Erschütterungen in Gleisnähe. Wellenartig breiten sich die Schwingungen im Boden aus und können bis an benachbarte Gebäude reichen. Über das Fundament können sich die Schwingungen auf Decken und Wände übertragen und dort Vibrationen verursachen. Diese Erschütterungen verursachen keinen Schaden an der Bausubstanz eines Gebäudes, dennoch ist die Bahn bemüht, Einwirkungen durch Schwingungsübertragungen möglichst gering zu halten.

Erschütterungsschutz

Erschütterungen gehören ebenfalls zu den Immissionen, die im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) geregelt werden. Allerdings machen weder das BImSchG noch die ergänzenden Verordnungen verbindliche Vorgaben zu Grenzwerten beziehungsweise zu Prognose- und Beurteilungsverfahren für Immissionen infolge von Erschütterungen. Daher greift die Bahn bei ihren Planungen auf technische Regeln wie DIN-Normen oder VDI-Richtlinien und die aktuelle Rechtsprechung zurück. Im derzeitigen Planungsstadium liegen noch keine Messdaten oder Berechnungen vor. Grundsätzlich versuchen wir, die Belastung durch Erschütterung so gering wie möglich zu halten.

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