Nürnberg–Marktredwitz

Der Abschnitt ist 125 Kilometer lang und zweigleisig.

Nur rund 60 Meter beträgt der Abstand zwischen Rothenfels-Tunnel und der anschließenden Pegnitzbrücke.

Dieser Abschnitt beinhaltet eine Teilstrecke mit sehr anspruchsvollem konstruktivem Ingenieurbau: Im oberen Pegnitztal befinden sich 23 sanierungsbedürftige, teilweise über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Brücken und sieben Tunnel. An einigen Stellen ist der Abstand zwischen Brücke und Tunnel sehr kurz. Drei weitere, noch aus dem 19. Jahrhundert stammende Tunnel, befinden sich im südlichen Bereich des Fichtelgebirges.

Maßnahmen:

  • Elektrifizierung der Strecke Nürnberg – Marktredwitz.
  • Elektrifizierung der Strecke Hersbruck (rechts Pegnitz)  – Hersbruck Ost, die in diesem Bereich ein drittes Streckengleis bildet.
  • Elektrifizierung der Strecke Nürnberg Ost – Nürnberg Dutzendteich, um den Güterverkehr vom Nürnberger Rangierbahnhof auf die Hauptstrecke führen zu können.
  • Ertüchtigung verschiedener Bahnhöfe für das Verkehren von 740 m langen Güterzügen.
  • Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS.
  • Ermöglichung schnellerer Ein- und Ausfahrten in mehreren Bahnhöfen.
  • Verkürzung des Signalabstandes auf verschiedenen Streckenabschnitten.
Der Regionalexpress aus Richtung Bayreuth passiert kurz vor Velden den 170 Meter langen Haidenhübel-Tunnel.

Aktueller Projektstand:

Derzeit läuft die Vorplanung für das Vorhaben. Hiefür hat die DB Netz AG die Strecke in fünf Abschnitte unterteilt:

  • Abschnitt 1: Nürnberg – Lauf (rechts Pegnitz) – Hersbruck (rechts Pegnitz)  – Vorra
  • Abschnitt 2: Vorra – Neuhaus (Pegnitz) – Ranna
  • Abschnitt 3: Ranna – Pegnitz – Schnabelwaid
  • Abschnitt 4: Schnabelwaid – Kirchenlaibach / Speichersdorf – Kulmain
  • Abschnitt 5: Kulmain – Neusorg – Marktredwitz (ausschließlich)

Aktuell führt die DB Netz AG Gespräche mit den Landkreisen und Gemeinden entlang der Strecke sowie mit weiteren Projektpartnern, um zu erfahren, welche Schnittstellen zu anderen Projekten bestehen.

Ziel der Vorplanung ist, die Realisierungsmöglichkeiten unter Betrachtung verschiedener Varianten zu untersuchen und die Kosten genauer einzugrenzen. Die Ergebnisse der Vorplanung sind nach jetzigem Terminplan Ende 2019 zu erwarten. Auf Basis der Vorplanungsergebnisse wird der Bund dann über die Durchführung weiterer Planungs- und Realisierungsschritte entscheiden.

Übersichtskarte

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