Deutsche Bahn AG / Marion Fink

Marktredwitz–Regensburg

Der Streckenabschnitt Marktredwitz–Regensburg ist 136 Kilometer lang und zweigleisig. Er ist Teil des sogenannten Ostkorridors, einer wichtigen Nord-Süd-Route durch ganz Deutschland von den Seehäfen bis in die Alpen. Die Strecke verläuft vom östlichen Oberfranken aus zentral fast durch die komplette Oberpfalz. Sie verbindet dabei drei der größten Städte der Oberpfalz – Regensburg, Weiden und Schwandorf – miteinander und stellt somit eine bedeutende Mobilitätsachse für die Region dar. Die Strecke verläuft vom Marktredwitzer Bahnhof aus in zwei langgezogenen Kurven durch den Marktredwitzer Ortsteil Dörflas hindurch. Von hier aus geht es durch den Naturpark Steinwald, an zahlreichen Teichen bei Wiesau vorbei. Bei Krummennaab treffen die Gleise auf die Fichtelnaab. Ab Windischeschenbach folgt die Bahn dem Verlauf der Waldnaab beziehungsweise Naab. Die Strecke wird daher auch als „Naabtalbahn“ bezeichnet. In Altenstadt an der Waldnaab bindet ein kurzes Teilstück den Bahnhof Neustadt an der Waldnaab an, das ursprünglich der heute stillgelegten Verbindung nach Eslarn angehörte. Bei Weiden zweigen die jeweils eingleisigen Streckenabschnitte nach Bayreuth über Kirchenlaibach und nach Nürnberg über Vilseck ab. Bei Irrenlohe beziehungsweise Schwandorf quert die Strecke Nürnberg–Schwandorf–Furth im Wald. In Maxhütte-Haidhof zweigt die Strecke nach Burglengenfeld ab, für die eine Reaktivierung im Nahverkehr angedacht ist. Die Strecke verläuft in weiten Teilen parallel zur Naab, die in Schwandorf überquert wird. Zudem queren die Gleise in Regenstauf noch den Regen und in Regensburg die Donau, um kurz darauf den Regensburger Hauptbahnhof zu erreichen.

 

Strecken-Steckbrief

Strecke Marktredwitz–Regensburg
Streckennummer 5050 (Marktredwitz–Weiden), 5860 (Weiden–Regensburg)  
Länge 135 Kilometer
Streckengleise 2
Elektrifizierung nicht elektrifiziert
Bahnübergänge 26
Eisenbahnbrücken        127
Straßenbrücken 59
Tunnel 0
Weichen 313
Stellwerke 13
Geschwindigkeit 160 km/h
TEN-Korridor Skandinavien-Mittelmeer und Rhein-Donau (im Abschnitt Schwandorf–Regensburg)
Planungsbeginn 2017

 

 

Die Strecke Marktredwitz–Regensburg

geplante Maßnahmen

  • Elektrifizierung er gesamten Strecke von Marktredwitz bis nach Regensburg
  • Anpassung bzw. Neubau von Straßenbrücken, die über die Bahnstrecke führen
  • Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS
  • Blockverdichtung 
  • Nachrüstung von Gleiswechselbetrieb 
  • Planung von Schallschutz-Maßnahmen
  • Nachrüstung von mehreren Überholgleisen für 740 m lange Güterzüge, voraussichtlich in Wiesau, Windischeschenbach, im Raum Wernberg, im Raum Nabburg, Schwandorf, zweimalin Klardorf
  • Bahnhof Irrenlohe: Auflösung von Kreuzungskonflikten, Schaffung paralleler Fahrmöglichkeiten
  • Abschnitt Irrenlohe-Schwandorf: Überprüfung der Betriebsqualität, ggf. Entwicklung von Ausbaumaßnahmen
  • Herstellen eines KV-Profils(P/C 80, P/C 410)
  • Abschnitt Regensburg-Hafenbrücke - Regensburg-Ost: Herstellung eines 2. Gleises

 

aktueller Projektstand

Derzeit wird für den Streckenabschnitt die Grundlagenermittlung durchgeführt. Anschließend soll nach einer EU-weiten Ausschreibung unmittelbar mit der Vorplanung begonnen werden.

Aktueller Stand und weitere Schritte der Planungen.

 

Die Strecke in Bildern

Bitte einsteigen: Wir fahren von Marktredwitz nach Regensburg... 

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