Deutsche Bahn AG / Marion Fink

Natur- und Umweltschutz

Mit dem Bahnausbau wollen Bund und Bahn die Mobilität in der Region besser und klimafreundlicher gestalten. Davon profitieren Mensch und Natur gleichermaßen. Große Bauprojekte haben aber immer auch Auswirkungen auf die Umgebung der Bahnstrecken. Um diese Auswirkungen zu minimieren, stellen wir vom Beginn der Planungen an die richtigen Weichen. So sorgen wir für den Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen und weiteren Schutzgütern beim Bahnausbau. 

 

Wie wir Menschen, Tiere und Pflanzen beim Bahnausbau schützen

Der Schutz der Umwelt ist ein ganz wichtiger Aspekt bei jedem Bauvorhaben. Wir behalten vom Beginn der Planungen an im Blick, welche Beeinträchtigungen für Menschen, Tiere oder Pflanzen in der Nähe der Strecke entstehen könnten. Damit nichts vergessen wird, beteiligen wir auch Behörden und beispielsweise Kommunen in der Region bei unseren Überlegungen. Wir müssen natürlich auch erstmal genau untersuchen, welche Lebewesen überhaupt an unseren Bahnstrecken vorkommen – denn nur dann können wir Rücksicht auf sie nehmen. Dazu gehen wir auch schon mal los und zählen Biber oder Eidechsen. Davon ausgehend schätzen wir die Auswirkungen unserer Baumaßnahmen ab und entwickeln geeignete Gegenmaßnahmen zum Schutz der Umgebung. 

Welche Schutzmaßnahmen gibt es?

Wo immer es geht, versuchen wir Beeinträchtigungen gänzlich zu vermeiden. Beispielsweise können Bauarbeiten vielleicht außerhalb der Brutzeiten von betroffenen Vögeln gelegt werden, damit die Tiere erst gar nicht beeinträchtigt werden. Falls eine Vermeidung nicht möglich ist, versuchen wir die Auswirkungen zu minimieren. Zudem schaffen wir oftmals auch an anderer Stelle Ausgleichsflächen, an denen dann wieder neue Lebensräume entstehen, beispielsweise Biotope. 

Beeinträchtigungen verhindern

Rücksicht auf Brutzeiten

Indem die Bauzeiten gezielt außerhalb der Brutzeiten von Vögeln im betreffenden Abschnitt gelegt werden, können wir Beeinträchtigungen der Vögel in der sensiblen Brutzeit gänzlich vermeiden. 

Nistkästen für Fledermäuse

Willkommen im Fledermaushotel: Um die Fledermäuse durch unsere Bauarbeiten nicht zu stören, richten wir Fledermausquartiere für die Tiere ein. Fledermäuse bei der Bahn ist mit der Nummer 6 nur eine von zahlreichen Das ist grün.-Maßnahmen, mit denen sich die DB für die Umwelt stark macht. Mehr dazu auf deutschebahn.com/gruen

Auswirkungen vermindern

Tierschutz an Oberleitungsmasten

Unsere Oberleitungsmaste gestalten wir von Anfang an so, dass Vögel damit bestmöglich zurechtkommen. Dazu werden die Oberleitungsmaste ein ganzes Stück höher gebaut als sie technisch sein müssten. Denn Vögel sitzen sehr gerne auf den Masten. So können sie von dort wieder losfliegen ohne dass mit den Flügeln ein Überschlag entsteht.

Maßnahmen zum Schutz vor Schall und Erschütterungen

Damit es für die Anwohner an den Bahnstrecken nach dem Ausbau nicht lauter wird, sehen wir Schutzmaßnahmen gemäß der gesetzlichen Regelungen vor. 

Mehr Informationen dazu gibt's unter Schallschutz

Eingriffe ausgleichen

Biotope

Ein Beispiel vom Ausbau der Strecke Berlin-Nürnberg: Mithilfe von Flutmulden konnte ein hochwertiges Biotop für mehr Artenvielfalt geschaffen werden. Flutmulden bei der Bahn ist mit der Nummer 96 nur eine von zahlreichen Das ist grün.-Maßnahmen, mit denen sich die DB für die Umwelt stark macht. Mehr dazu auf deutschebahn.com/gruen

Pferde

In Schweinheim bei Aschaffenburg hat die Deutsche Bahn einen ehemaligen Truppenübungsplatz als Naturschutzgebiet weiterentwickelt. Sechs Wildpferde besiedeln die rund 75 Hektar große Fläche. Die Pferde der geschützten Urpferd-Rasse Przewalski finden Schutz und Futter und verhindern damit zugleich eine Verwaldung des Habitats, das bald zusätzlich auch von Amphibien, Reptilien und Wildbienen bevölkert werden soll. In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) sichert die DB das Naturschutzgebiet als dauerhafte naturschutzgemäße Kompensation: Das Projekt wurde beim Ausbau der Strecke Hanau-Nantenbach geschaffen.

 

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