Deutsche Bahn AG / Marion Fink

Koordinierungsräte

Beim Ausbau von Bahnstrecken sind die politischen Vertreter der Region wichtige Partner für uns. Schon bei der Entscheidung über den Ausbau einer Strecke spielt die Politik eine große Rolle. Aber auch im weiteren Projektverlauf sind die Vertreter auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene bedeutend: Als gewählte Vertreter der Bürgerinnen und Bürger sind sie für uns bei vielen Themen erster Ansprechpartner. Sie spiegeln uns zudem die Meinungen und Stimmung aus der Region und geben damit oftmals wichtige Impulse für unsere Arbeit. Um einen strukturierten Austausch mit den politischen Vertretern zu unterstützen, haben wir für die Projekte in Nordostbayern zwei sogenannte Koordinierungsräte ins Leben gerufen – einen für den Abschnitt Nürnberg–Schirnding und einen für den Abschnitt Hof–Obertraubling.

In den Koordinierungsräten kommen auf Einladung der DB Netz AG Vertreter von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zusammen sowie Vertreter von Verbänden, Bürgerinitiativen oder anderen für das Projekt wichtigen Institutionen. Dabei soll ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Regionen, Parteien und den verschiedenen Verwaltungsebenen hergestellt werden. Die Sitzungen finden in der Regel zweimal pro Jahr in wechselnden Orten entlang der Strecke statt.

 

Zielsetzung der Koordinierungsräte

In den Sitzungen der Koordinierungsräte wollen wir:

  • die politischen Vertreter aus erster Hand über die Fortschritte unserer Planungen informieren.
  • eine regelmäßige Plattform etablieren, bei der wir Fragen der Mitglieder beantworten und Hinweise aufnehmen können.
  • relevante Projektbeteiligte an einen Tisch bringen, um den Austausch untereinander zu unterstützen.
  • eine Diskussion über Regionen hinweg anstoßen, um den Blick auf das „große Ganze“ zu öffnen.
  • die Expertise der verschiedenen Vertreter nutzen, um das Projekt weiter voran zu bringen.
  • eine zeitgerechte gegenseitige Information aller politischen Beteiligten, angrenzenden Kommunen und der Öffentlichkeit erreichen.
  • die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern durch die Hinweise der politischen Vertreter optimieren.
  • den Projekterfolg durch die gemeinsame Zusammenarbeit sicherstellen.

Die Koordinierungsräte sind also explizit keine Entscheidungsgremien, sondern definieren sich über Beratung, Information und dem Austausch. Konkrete inhaltliche Entscheidungen wären in einem solchen Rahmen nicht möglich, da Entscheidungen über die Planungen immer in Abstimmung mit dem Bund als Auftraggeber der Projekte getroffen werden müssen.

 

Koordinierungsrat Bahnausbau Hof–Obertraubling

Am 20. Juni 2018 wurde der Koordinierungsrat Bahnausbau Hof-Obertraubling in Schwandorf ins Leben gerufen. Die Leitung des Koordinierungsrates hat Alfred Schmitt, Leiter Großprojekte Süd bei der DB Netz AG, übernommen. Das Gremium hat insgesamt 27 feste Mitglieder und tagt zweimal jährlich. 

Die Protokolle und Präsentation der Sitzungen sind unter Mediathek abrufbar. 

Die Mitglieder des Koordinierungsrates bei der Auftaktsitzung in Schwandorf. (Foto: Deutsche Bahn AG / Florian Liese)

 

Koordinierungsrat Bahnausbau Nürnberg–Schirnding

Am 18. Juni 2018 wurde der Koordinierungsrat Bahnausbau Nürnberg-Schirnding in Lauf an der Pegnitz gegründet. Die Leitung des Koordinierungsrates hat Alfred Schmitt, Leiter Großprojekte Süd bei der DB Netz AG, übernommen. Das Gremium hat insgesamt 21 feste Mitglieder und tagt zweimal jährlich. 

Die Protokolle und Präsentation der Sitzungen sind unter Mediathek abrufbar. 

 

Für die Verbindung von Nürnberg über Schwandorf nach Furth im Wald existiert kein Koordinierungsrat, da die DB noch nicht mit der Planung des Ausbauprojektes beauftragt wurde. Wenn dies geschehen ist, werden wir auch für dieses Vorhaben den Dialog mit der Region mit geeigneten Formaten starten. 

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